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Grün für Stadt und Land ‒Grüne Verbände legen Positionen für die Bundestagswahl vor

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Gemeinsame Positionen für die Bundestagswahl von BGL, bdla und BdB vorgelegt

Unter dem Stichwort „Grün für Stadt und Land“ legten am 16. Mai 2017 in Berlin die Verbände Bund deutscher Baumschulen (BdB), Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) ihre gemeinsamen Positionen für die Bundestagswahl vor. Kernpunkt des Positionspapiers sind die Verbesserung des gestalteten Grüns in den Städten und Gemeinden sowie unternehmerische Forderungen zur Stärkung der grünen Unternehmen.

Die Repräsentanten der Verbände Till Rehwaldt (bdla), Helmut Selders (BdB) und Lutze von Wurmb (BGL) stellten das Papier im Rahmen eines Parlamentarischen Abends vor, an dem neben acht Bundestagsabgeordneten aus den Ausschüssen Umwelt und Bau sowie Landwirtschaft und Ernährung, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), Dr. Maria Flachsbarth und Staatssekretär im BMEL Dr. Hermann Onko Aeikens teilnahmen. Das Bundesministerium für Umwelt und Bau (BMUB) war durch die Abteilungsleiterin Anke Brummer-Kohler vertreten.

„Wir müssen die Grüne Infrastruktur – bestehend aus verbundenen grünen Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität  – gleichberechtigt neben die graue Infrastruktur aus Straßen und öffentlichen Gebäuden stellen. Das kostet personelle Ressourcen und Geld, dient aber dem Wohl der Bevölkerung und der biologischen Vielfalt“, argumentierte Till Rehwaldt.

In diesem Zusammenhang machte Helmut Selders deutlich, dass auch die Forschungsanstrengungen erhöht werden müssten: „Wir müssen sowohl in die Pflanzenforschung investieren, als auch in eine Weiterentwicklung der Forschung für die Pflanzengesundheit. Dazu gehört auch die Verstetigung des integrierten Pflanzenschutzes angesichts zahlreicher neuer und aggressiver Pflanzenschädlinge.“

Lutze von Wurmb betonte neben dem langfristigen Blick auf die nachhaltige Pflege die Bedeutung der privaten Unternehmen für den grünen Sektor: „Wir wollen eine starke Verwaltung, die kompetent die Qualität der Grünflächen sichert und weiterentwickelt. Der Bau und der Erhalt der Grünen Infrastruktur sollten aber weitgehend in der fachkundigen Hand der Unternehmen sein. Hierzu müssen die wirtschafts- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen stimmen.“

Die rege Diskussion mit den Vertretern aus Politik und Ministerien zeigte, dass sich mittlerweile alle Akteure der Bedeutung des Stadtgrüns bewusst sind.

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