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Arbeitskreis Ausbildungswesen: Qualität des Studiums und bdla-Nachwuchskonzept

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Der Arbeitskreis Ausbildungswesen hatte sich am 5. August 2020 zum Web-Meeting verabredet. Die Fachsprecherin Marion Linke nutzte die Gelegenheit, sich zu allererst über die Entwicklung in NRW auszutauschen.

Seit längerem wünscht der dortige Landesverband, einen Studiengang der Landschaftsarchitektur in der Region Rhein/Ruhr einzurichten, u.a. um dem Fachkräftemangel der ansässigen Planungsbüros zu begegnen. Konkret in der Diskussion ist, ein entsprechendes Studienangebot an der Universität Wuppertal zu etablieren.

Da bundesweit nicht alle LA-Studiengänge ausgelastet sind, gibt es auch zahlreiche kritische Stimmen. Befürchtet wird eine Schwächung bestehender Studienstandorte. Der AK bestätigt seine langjährige Auffassung, dass es dem Berufsstand vor allem um die Qualität der Studienangebote gehen sollte, weniger um Quantitäten. Das Präsidium hatte sich im Mai für ein zusätzliches Studienangebot in Wuppertal ausgesprochen.

Erörtert wurden einzelne Bausteine des Nachwuchskonzepts des bdla. Vom AK werden bestehende Online-Portale zur Studien- und Berufswahl dahingehend überprüft, ob Studium und Beruf des Landschaftsarchitekten adäquat dargestellt werden.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, wie viele Studierende jährlich ein Studium der Landschaftsarchitektur aufnehmen und wie viele Absolventen auf den Arbeitsmarkt kommen, wurde vom AK 2019 eine entsprechende Erhebung durchgeführt. Es zeigt sich, dass die Zahlen von Studienanfängern und Absolventen in den letzten Jahren weitgehend konstant sind bei deutlichen Schwankungen an einzelnen Hochschulen. Details der Umfrage werden im Herbst veröffentlicht. Um auch den Bedarf an Fachkräften zu ermitteln, bittet der AK alle freischaffenden Landschaftsarchitekten, sich im September an einer entsprechenden Online-Umfrage des bdla zu beteiligen.

Diskutiert wurden im AK die Auswirkungen der Pandemie auf die akademische Ausbildung. Nachdem die Lehre im Sommersemester fast ausschließlich online stattfand, wird es im kommenden Wintersemester vermehrt hybride Angebote geben.


Quelle: bdla-Verbandszeitschrift "Landschaftsarchitekten" 3/2020

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