Landschaftsarchitektur

Faszination Studium

Landschaftsarchitektur: Grünen Beruf mit Zukunft studieren. Foto: Hochschule Osnabrück/Oliver Pracht

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Informationen zum Studium der Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitekten vereinen das Know-how aus vielen Disziplinen. Begeisterung für Gestaltung und Ästhetik, umfassende Pflanzen- und Baustoffkenntnisse, Vertrautheit mit unseren Kulturlandschaften plus naturwissenschaftlich-technische Expertise: Die einzigartige Mischung macht Landschaftsarchitekten zu begehrten Experten in Planungsbüros, Unternehmen, Umwelt- und Stadtplanungsämtern. Darauf bereiten spannende Studiengänge vor.

Städte und Regionen müssen dringend an den Klimawandel angepasst werden - Landschaftsarchitekten nehmen hier eine Schlüsselposition ein.

Till Rehwaldt
bdla-Präsident

Klimaanpassung: Eine zentrale Aufgabe

Der Klimawandel erfordert Klimaanpassungen in der Stadt: Mehr Grün, mehr Natur, mehr Wasserflächen sorgen für Kühlung und frische Luft, damit die Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen lebenswert bleiben. Das ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für Landschaftsarchitekten.

Lust auf ein vielseitiges grünes Studium?

Wer Landschaftsarchitektur studiert, hat einen abwechslungsreichen Alltag mit Fächern wie Stadtplanung, Landschaftsplanung, Landschaftsbau, Gartendenkmalpflege, Bautechnik, Vegetationskunde, Ökologie, Naturschutz und Klimakunde. Ein kreativer Schwerpunkt ist das Entwerfen und Visualisieren der eigenen Planungsideen - am PC und als Skizze. Der Lehrplan ist geprägt von vielen praktischen Übungen, Projekten und Praxisbezügen. Die eigenen Interessen können insbesondere im Master individuell vertieft werden. Auslandsaufenthalte sind weltweit möglich.

Weitere Informationen zum Thema Studium:

Übersicht: Studium und Studiengänge

In Deutschland gibt es 14 Hochschulen, an denen Studiengänge der Landschaftsarchitektur angeboten werden. Die Bezeichnungen für die Studiengänge sind unterschiedlich, z.B. „Landschaftsarchitektur“, „Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung“ oder „Landschafts- und Freiraumentwicklung“.

Übersicht aller Hochschulen mit Studiengängen der Landschaftsarchitektur:

Nach dem sechs- bis achtsemestrigen Bachelorstudium besteht die Möglichkeit, entweder direkt in die Berufspraxis zu gehen oder sich im Rahmen eines Masterstudiums weiter zu qualifizieren. Nur wer einen anerkannten Studiengang wählt, kann später auch als Landschaftsarchitekt tätig sein und sich in die Architektenkammer eintragen lassen.

Ausführliche Liste aller Studiengänge im Bereich der Landschaftsarchitektur in Deutschland:

Studienvoraussetzungen und Praktika

Neben der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife als Zugangsvoraussetzung fordern viele Hochschulen ein mehrwöchiges Praktikum vor Beginn des Studiums.

Ein Schülerpraktikum ist ideal, um in ein Planungsbüro hinein zu schnuppern. So vermittelt sich ein erster Eindruck über die Aufgaben sowie die Abläufe auf Baustellen. Auf dem Web-Portal Landschaftsarchitektur heute lassen sich Planungsbüros in der Nähe finden.

Praktikumsplätze für Studenten finden sich in unserer Praktika- & Jobbörse. Der bdla empfiehlt allen Studieninteressenten ein mindestens halbjähriges Vorpraktikum, bei dem konkrete Erfahrungen im Umgang mit Pflanzen und Materialien gesammelt werden. Noch besser wäre eine gärtnerische Ausbildung, vorzugsweise im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

Studium und bdla

Damit Absolventen gut auf den Arbeitsalltag vorbereitet sind, engagiert sich der bdla für eine qualitätvolle Ausbildung. Unser bdla-Arbeitskreis Ausbildungswesen steht in engem Kontakt mit den Hochschulstandorten in Deutschland. Im Interview berichtet Marion Linke, bdla-Fachsprecherin Ausbildungswesen, über die Arbeit. Der bdla unterstützt die Studierendenkonferenz Landschaft.

Positionen und Informationen des bdla zu Aus- und Fortbildungen finden sich hier.

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